Unsere Schülerzeitung


Schülerzeitung "Lindenprint"

Seit dem Schuljahr 2013/2014 haben wir eine neue Schülerzeitung!

Die erste Auflage Mai 2014 erschien mit 300 Exemplaren und wir freuen uns auf die weiteren Ausgaben!

Die Seite der Schülerzeitung Lindenprint ist zu erreichen unter http://www.lindenprint.de/

Die Redaktion ist erreichbar unter hallo(at)lindenprint(dot)de

Schülerzeitungswettbewerb der Länder

Beim Schülerzeitungswettbewerb der Länder konnte sich Lindenprint in diesem Jahr den 2. Platz in der Kategorie "Stadtteilschulen" sichern. Dies ist, nach dem 3. Platz im Jahr 2015, bereits die zweite Auszeichnung für unsere junge Schülerzeitung und eine tolle Würdigung des Einsatzes und der Arbeit der Redaktion.

Die Schülerzeitung freut sich immer über weitere interessierte Jungredakteure!

"Quasi Deutschunterricht in höherer Form"

Die Redaktion der Schülerzeitung Lindenprint über ihre Anfänge, die Lust am Recherchieren und das, was kommt.

Interviewt wurden Max, Max, Danica und Lukas von Jelena Kleißler, März 2015

Kleißler: Lindenprint ist noch jung: Im Mai 2014 erschien die erste Ausgabe der Schülerzeitung. Wie kam es dazu?

Lindenprint: Max [Pörschke] und ich [Lukas Thiel] setzen uns zusammen, weil wir beide Lust hatten und mitbekamen, dass es davor ein Zeitungsprojekt mit einer Klasse gegeben hatte, das im Sande verlaufen war. Wir sagten uns: Dann machen wir das jetzt einfach mal konzeptionell, setzten uns hin, überlegten, suchten Redaktionsmitglieder zusammen und stellten den groben Plan für eine Schülerzeitung auf.

Kleißler: Max [Faatz], du warst von Anfang an dabei und als Achtklässler damals jüngstes Redaktionsmitglied. Was hat dich bewogen zu Lindenprint hinzuzustoßen?

Lindenprint: Ich [Maximilian Faatz] wollte schon sehr lange bei einer Schülerzeitung mitmachen. Eines Tages war ich im Computerraum, meldete mich bei IServ an und las, dass es in der nächsten Stunde ein Treffen geben sollte, um eine Schülerzeitung zu gründen. Da kamen wir dann zusammen, zur ersten Sitzung von Lindenprint.

Kleißler: Eure Arbeitsweise ist eine sehr unabhängige und hat sich bewiesen: Ihr habt mit eurer ersten Ausgabe einen großen Coup gelandet und seid mit dem dritten Preis in der Kategorie "Stadtteilschulen" des Hamburger Schülerzeitungswettbewerbs der Länder ausgezeichnet worden. Wie habt ihr euch das journalistische Werkzeug angeeignet?

Lindenprint: Da war ja schon jemand, der sehr viel Erfahrung mitbrachte: Lukas hatte bereits bei einer anderen Schülerzeitung mitgearbeitet. Auch in das SchülerInnenzeitungshandbuch der Jungen Presse Hamburg guckten wir zwei-, dreimal rein. Außerdem lernt man im Deutschunterricht, wie man recherchiert und spätestens in der Oberstufe sollte man wissen, wie man mit Quellen umgeht. Was die Gestaltung angeht, half Lukas' Wissen als Informatiker,. Es macht auch Spaß sich zu überlegen, wie so etwas aussehen kann, verschiedene Magazine und Publikationen anzusehen und zu überlegen, was davon man für sein eigenes Printmedium übernehmen möchte.

Kleißler: Nach dem Titelthema "Prüfungsangst" stand in der zweiten Ausgabe die "gesunde Psyche" im Mittelpunkt. Wie kann man sich eure Titelfindung vorstellen?

Lindenprint: Als einige SchülerInnen sich auf den Mittleren Schulabschluss vorbereiteten, überlegten wir, wie das damals bei uns gewesen war. Auch die über uns steuerten auf das Abi zu, Prüfungszeit eben. Jeder hatte schon einmal Prüfungsangst und wir wollten Tipps geben. So ergab sich unser erstes Thema. Das zweite Thema fanden wir innerhalb der Redaktion, viele Artikel von Yannick hatten die Psyche als Thema.

Kleißler: Eure Redaktion ist sehr veränderungswillig und selbstkritisch: Nach einer Blattkritik des Chefredakteurs Ulf-Peter Busse von der Bergedorfer Zeitung flossen dessen Anmerkungen bereits in eure zweite Ausgabe mit ein. Habt ihr euch weitere Ziele gesetzt?

Lindenprint: Natürlich wachsen! Damit Lindenprint irgendwann der ganzen Schule als Informationsquelle dient und man sich freut wie auf das neueste Mickey Mouse-Comic.

Kleißler: Im Sommer nach dem Abitur wird sich eure Redaktion deutlich verkleinern. Was bedeutet das für die zukünftige Arbeit?

Lindenprint: Lukas wird uns mit dem Layout weiterhin zur Seite stehen. Ich selbst [Danica] bin gerade dabei noch ein paar Personen dazuzuholen, auch aus der Oberstufe, damit jede Stufe vertreten ist. Wir haben 16 InteressentInnen, die nächste Generation!

Kleißler: Was muss man mitbringen? Lindenprint: Man sollte auf jeden Fall Lust am Schreiben haben, darum geht es bei uns, außerdem bereit sein etwas Neues zu erfahren, auch über den Deutschunterricht hinaus. Das ist quasi Deutschunterricht in höherer Form hier. Wir führen viele Interviews, man sollte keine Angst haben mit Leuten zu reden. Neugierde ist vielleicht das, was am Wichtigsten ist, in jedem journalistischen Beruf. Da man versuchen muss das zu erfahren, was man nicht unbedingt sofort erfährt, indem man dranbleibt. Außerdem sollte man Flexibilität mitbringen, was die Zeiten angeht, denn Redaktionssitzungen werden schon einmal kurzfristig abgesagt, wenn schulisch etwas dazwischenkommt. In der heißen Phase vor dem Drucktermin kann es vorkommen, dass man abends noch schnell etwas korrigieren oder schreiben muss. Man sollte nicht enttäuscht sein, wenn Kritik zurückkommt und etwas verändert werden muss. Es ist wichtig, dass man damit umgehen kann.

Kleißler: Verratet ihr uns das Thema der dritten Ausgabe?

Lindenprint: Das ist noch geheim.

Lindenprint-Redaktion: Maximilian Faatz (9b), Nona Marit Glüsing (7c), Njál Jahn (9b), Max Pörschke (S3), Yannick Reimers (S3), Danica Stölck (S1), Lukas Thiel (S3).